Donnerstag, 15. Dezember 2011

15 - von Hirschen auf Papier und kleinen Geschenken

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - so sagt ein Sprichwort. Neben kleinen Faltschachteln, die ich noch posten werde, habe ich heuer auch einfache Tütchen gemacht und auch ein paar Spanholzschachteln. Und wer sagt Serviettentechnik ist out? Früher habe ich Servietten gehortet wie einen Schatz - mit meinem Vorrat komme ich noch Jaaahre lang aus.
Aber dann habe ich die Pilzchen gefunden, die Hirschglocke und und noch diese Hirschserviette. Und dann liefen mir auch noch passnde Ausstechförmchen über den Weg. Mein Mann hat mir eines Tages noch Föhrenzweige gebracht und Kastanienzweige fand ich beim Gassi gehen. So führt eben eines zum anderen.

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Die Spannholzschachteln habe ich einfach weiß grundiert und mit der Serviette beklebt. Ich bügle aber Serviette auch gerne auf einen Papierbogen, damit kann man dann eben auch kleine Tütchen falten, oder sie für Tags und anderen Papierbasteleien einsetzen.
edit:
Das ist eigentlich ganz einfach, wenn man den richtigen Kleber hat. Ich bestreiche ein stärkeres Stück Papier oder einen dünnen weißen Karton mit dem Kleber und lasse ihn erstmal trocknen. Dann lege ich die oberste Schicht der Serviette ( die einfarbigen Lagen kommen weg) auf das Papier noch ein Backpapier darauf und bügle einfach heiß darüber. Der Kleber wird durch das Bugeleisen wieder warm und saugt die Serviette komplett auf. Eine zweite Kleberschicht auf Papier erübrigt sich. Mit dieser Technik kann man aber auch Bilderrahmen etc. bearbeiten, dann würde sich ein matter oder glänzender Überlack darüber schon noch empfehlen.
Die Serviette habe ich übrigens beiButlers gefunden, der Kleber ist in diesem Fall der Multi-Kleber von CreaDirect geht aber vermutlich auch mit ähnlichen Klebern, muss man einfach ausprobieren.
Die Adventszeit rast mit riesen Schritten oder bilde ich mir das nur ein? In weniger als 10 Tagen ist schon Weihnachten. Und Hektik scheint irgendwie ansteckend zu sein. Schnee lässt aber leider auf sich warten, dafür ist es bei uns so grau und mau, zum Verzweifeln, ich habe daheim eigentlich nur einen klitzekleinen Platz, einen Hochsessel in der Küche, den ich so ans Fenster schieben kann, um etwas Licht zu erhaschen und zu fotografieren.

Dienstag, 13. Dezember 2011

13 - von etwas anderen Äpfeln

Der Granatapfel ist bei uns ein gern gesehener Gast in der Küche. Zugegeben, die süß-saure Fruchtkerne mag vielleicht nicht Jeder. Aber man muss sie ja nicht direkt essen. Der Saft der Fruchtkerne lässt sich auch ganz prima verwenden um zum Beispiel der Salatmarinade (ohne Essig) einen gewissen Pfiff zu geben oder dem Portweingelee etwas Säure zu verleihen. Wie zum Beispiel hier - Vorpeisenvariation von der Gans auf winterlichem Salat mit Granatapfeldressing, Portweingelee und Orangenfilets.

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Granatäpfel werden in den Monaten September bis Dezember geerntet. Schale und Saft des Granatapfels sind seit Jahrhunderten Farbstoffe für Orientteppiche. Durch das Kochen der Frucht erhält man eine pechschwarze Tinte. Die Fruchtschale des Granatapfels wurde in Indien zum Färben von Wolle in Gelb- und Schwarztönen verwendet. Mit einem Extrakt aus der Wurzel des Granatapfelbaumes können mit Hilfe einer Eisenbeize tief dunkelblaue Farbtöne erzeugt werden.
Die Wurzel, die Rinde und die gekochte Schale wurden bis ins Mittelalter als Wurmmittel auch gegen Bandwürmer eingesetzt.
Grenadinesirup, also Sirup, der einst ausschließlich aus Granatäpfeln der Karibikinsel Grenada hergestellt wurde, gibt dem Tequila Sunrise und verschiedenen anderen Cocktails seinen fruchtigen Geschmack und seine rote Färbung.
Granatäpfel und der aus den ganzen Früchten gepresste Granatapfelsaft sind weltweit, insbesondere im Mittelmeerraum, im Nahen Osten, in den USA, in Südeuropa und seit einigen Jahren auch in Mittel- und Nord-Europa als Nahrungsmittel weit verbreitet. Durch Vergärung kann aus dem Saft auch Granatapfelwein gewonnen werden, der vor allem von Armenien und Israel exportiert wird. Er ähnelt süßlichen Dessertweinen oder Südweinen wie Portwein oder Sherry.
Granatapfelsaft wird aber auch zu medizinischen Zwecken fermentiert. Denn vor allem durch Fermentation mit lebendenden Mikroorganismen (Lebendfermentation) wird die Bioaktivität und Bioverfügbarkeit der im Granatapfel enthaltenen Polyphenole durch fermentative Vorverdauung gesteigert.
Das Fruchtfleisch oder der Saft des Granatapfels werden in der feinen Küche gerne zur Verfeinerung von Wild- oder Geflügelgerichten oder in Obstsalaten verwendet.
Quelle Wikipedia

Montag, 12. Dezember 2011

12 - wenn Teetassen von Weihnachten träumen

... dann sind sie nicht unbedingt mit weihnachtlichem Tee gefüllt.
Einzelne Tassen lassen sich ganz prima dekorieren. Hier zwei Varianten, beide mit Moos gefüllt, die eine chic und mondän mit Swarovskykristallen, Silbernuggets, Silberdraht und Engelsflügelchen, die andere schmückt sich mit Gaben der Natur.

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Während ich die Reifen mit den Kristallen gefädelt und gedreht habe, habe ich wieder mal festgestellt, wieviel Material eingentlich bei mir herum kullert, alleine was die Kristalle anbelangt. Eigentlich schade drum. Deshalb habe ich kurzerhand einen einfachen Silberring von mir etwas aufgepeppt. Jetzt glitzert er bunt durchs Leben. Meine Große will auch so einen haben, noch etwas was ich in ein Päckchen für sie zu Weihnachten stecken kann.

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Ich möchte mich auch mal wieder bei euch für eure Besuche und vorallem Kommentare bedanken und dann habe ich mir gedacht, sollte sich bis Weihnachten die Gewinnerin des Hauptpreises meiner 5. Bloggerdayverlorsung nicht bei mir gemeldet haben, verlose ich den bestickten Kalender einfach unter ALLEN Kommentaren, die unter einem der 24. Türchen stehen. Wenn ihr bis jetzt öfter mal hier kommentiert habe, erhöht sich auch die Chance auf den Gewinn. Sollte sich die Gewinnerin doch noch melden, dann würde ich mich unter Umständen, auch dazu hinreissen lassen, eine weitere Kalenderhülle zu besticken. Oder es gibt einen anderen, Überraschungsgewinn. Wie klingt das?

Sonntag, 11. Dezember 2011

11 - von Café und Biscotti

Wenn wir Gäste haben, dann spiele ich mich ganz gerne mit Café und verschiedenen Zubereitungen. Mit etwas Geschick kann man hier ganz wundervolle Akzente mit Milch & Kakao setzen. Zu Weihnachten geht das natürlich besonders gut.

Bild links: Café Latte mit Schoko & Zimt, in der Mitte mein Favorit, ich mag nämlich keine Milch, Espresso Dopio mit Zimtobers (Zimtsahne) und Heiße Schoko mit extra Schoko.

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Dazu passen dann hervorragend Biscotti, harte süße Kekse, die man getrost auch tunken kann. Das Rezept ist kinderleicht und natürlich variabel, wenn man zum Beispiel keine Aranzini mag, einfach weglassen oder ersetzen.

Bei meiner gestrigen Verlosung hat Heike gewonnen, herzlichen Glückwunsch. Melde Dich doch bitte per E-Mail bei mir. Diese Woche wird es übrigens noch eine Verlosung geben.

Samstag, 10. Dezember 2011

10 - von zarten Klängen

Heute gibt es einen Musiktipp von mir und zwar jenseits von Weihnachtsmelodien.
Wann immer ich an einem schwierigen Auftrag arbeite, kommt mir Ludovico Enaudi zu Hilfe. Seine KLavierstücke sind einfach atemberaubend schön.
Und mit dem Album 'Le Onde', dass ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen habe, hat alles begonnen. Tage später hatte ich schon alle Alben von ihm, eines schöner als das andere.
Vielleicht wäre das auch eine nette Geschenkidee für den einen oder anderen unter euren Freunden.
Hier nur ein kleiner Ausschnitt - 'Le Onde' Ich hoffe, ihr habt keine Probleme beim Ansehen.



Vielleicht möchtet ihr das Album 'Le Onde' aber auch einfach gewinnen, ich verlose nämlich heute eines. Einfach kommentieren, fertig. (Das belebt vielleicht sogar etwas meinen Adventskalender*g*)
Apropos, von meiner letzten Verlosung haben sich immer noch nicht alle Gewinner bei mir gemeldet, obwohl ich sie selbst auch schon angeschrieben habe. Irgendwie schade, oder?

Freitag, 9. Dezember 2011

9 - von Engelsflügelchen

Ihr hattet noch nicht wirklich Zeit für Weihnachtsdeko?
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Damit gehts ganz fix. Engelsflügelchen aus Papier in verschiedenen Größen an einem Ast hängend oder anders eingesetzt Die Idee ist übrigens nicht von mir sondern von Dorian, er hat mich gebeten genau solche Flügel zu zeichnen und mich dabei sogar korrigiert, bis sie so aussahen, wie er das wollte. Die Vorlagen dafür gibts heute bei der Fee, da bin ich heute Gastblogger.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

8 - mal nichts tun

Eigentlich hatte ich für heute ganz viel vor, wir haben hier heute einen Feiertag. Aber ich bin ja flexibel und lasse einfach alles liegen. Die Jungs haben immer noch ihre Pyjamas an und sind ausgesprochen friedlich. Zeit mal wieder ein paar meiner liebsten Weihnachtsbücher durchzublättern und eine Tasse Kaffee mit den eben fertig gewordenen Biscottis zu genießen.
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Und viel mehr werden wir heute auch nicht mehr tun, während andere durch die Einkaufszentren hetzen, gönnen wir uns einfach einen faulen Tag. Noch ein bisschen Kekse backen vielleicht. Wir gehen heute nicht mal einkaufen, gekocht wird das was der Kühlschrank zu bieten hat. Orchiette mit Salsice, Champignons, Kohlsprossen und den letzten kleinen Tomaten. Lecker.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

7 - Wenn Erika mit Zimt, Landel und Anisstern...

... sich ein Stelldich ein geben.
Ich habe erst vor zwei Wochen noch Lavendel geerntet, warum ihn also nicht gemeinsam mit Erika, Zimtstangen& Anissternen auch für etwas Weihnachtsdeko verwenden! Dazu gesellen sich in weihnachtlichen Gefäßen noch getrocknete Apfelscheiben und silberne Birkenzweige.

Als kleines Bukett mit silbernem Bouillondrat gebunden passen sie auch ganz prima auf die gedeckte Weihnachtstafel.


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Wie ihr seht hat sich heuter bei mir ganz zartes Rosa in die Weihnachtsdeko geschlichen, an diesen wundervollen Kugeln konnte ich leider nicht vorbei gehen. Auch allen einen feinen Abend, vielleicht mit den einen oder anderen Schneeflocken, bei uns regnet es leider.

Dienstag, 6. Dezember 2011

6 - von Holzscheitn und dem Nikolo

Den heutigen Tag haben unsere Jungs schon arg herbei gesehnt. Seit Tagen singen sie alle möglichen Nikololieder in Endlosschleife. Und sie wollten dem Nikolo heuer auch eine Freude bereiten und da hatten die beiden wirklich eine gute Idee, finde ich zumindest.

Als wir im Herbst begannen für den Winter Holz zu machen fanden die Jungs ein Stück Holz, von dem sie meinten, dass er aussieht wie der Nikolo. Ein paar Tage später fanden sie noch ein zweites Stück, dass ihm als Sack dienen sollte, aus diesen beiden Holzstücken wollten sie den Nikolo basteln und so aufstellen, dass er ihn auch wirklich sieht. Kinderphantasie kennt eben keine Barrieren;-)

Und gestern abends war es endlich so weit, aus den beiden Holzscheitn entstand, mit nur ganz wenig Hilfe von mir, der Nikolo mit seinem dicken Nikolosack. Ich finde ihn ganz wundervoll und er wird für die nächsten Jahre sicher aufbewahrt werden.

Morgens waren dann die Kinderstiefel mit allerlei Süßigkeiten und Büchern gefüllt. Und sie bildeten sich ein, dass es noch mehr war als sonst. Klar, wegen ihrem Holznikolo.
Unsere Jungs mögen übrigens keine Milchschokolade, deswegen gibts eine weiße Nikoloparade.

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Montag, 5. Dezember 2011

5 - vom Weihnachtsteufelchen

Weil ja heute Krampus ist passt vielleicht dieses Märchen ganz gut.



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In der Nacht zum Weihnachtsmorgen geschahen seltsame Dinge. Der Morgen wollte noch in der Nacht aufstehen um rechtzeitig zur Stelle zu sein, aber das Weihnachtsteufelchen hatte ihm ein Schlafpulver in seinen Gutenachtkakao gegeben und so wurde der Morgen nicht munter. Zudem hatte das Weihnachtsteufelchen auch die Himmelsuhr um eine Stunde zurück gedreht und so glaubte die Nacht sie könne länger bleiben. Die Erste, die eine Veränderung bemerkte, war die Eisprinzessin. Sie saß schon seit geraumer Zeit in der Finsternis auf einer Eisscholle, weil sie heute die vielen Eiskristallsternchen putzen wollte, damit sie am Weihnachtsabend richtig glänzen. Die beiden schneeweißen Möwen warteten ebenfalls auf den Weihnachtsmorgen. Sie hatten unter dem Schleier der Eisprinzessin ein paar Frühstückskörner gefunden und waren eigentlich ganz zufrieden.“Vielleicht“, sagten sie „ ist es eine Kettenreaktion. Der Morgen hat verschlafen, hat die Sonne nicht geweckt und das Licht hat noch seine Nachthaube auf.“
„Wo ist das Morgenlicht, das Morgenlicht?“, rief die Weide, „mir ist kalt mit meinen dünnen Zweigen.“ Und sie begann wild um sich zu schlagen, um sich zu erwärmen. Dadurch entstand so ein Lärm, dass man es weithin hören konnte. Da kreischten auch die beiden schneeweißen Möwen auf und begannen mit den Flügeln zu schlagen. Und die Eisprinzessin schlug mit einem Stern aus ihrem Haar auf eine Eisscholle, dass es krachte. „Was ist denn da los?“ rief der Schutzengel vom Rand des Sees herunter. Groß und mächtig stand er da, mit einem langen weißen Stab in der Hand. „Wisst ihr nicht, dass heute Weihnachtstag ist, da sollte doch Frieden sein auf Erden!“ „Das wissen wir schon“ rief die Schneefrau. Sie hatte sich für den heutigen Tag besonders schön gemacht und ihr dichtestes, weißes Kleid angezogen. „Heute ist Weihnachtstag, aber der Tag ist nicht da, weil er ohne Morgen nicht kommen kann.“ „Dass es nicht hell wird, das sehe ich auch“ rief der Schutzengel herab. Ich werde zum Weihnachtsmorgen fliegen um zu sehen, was da los ist.“ „Flieg nicht weg, nicht weg“, klagte der Weihnachtsengel. „Ich habe heute so viel zu tun. Muss auf das Christkind warten, um mit ihm die Kerzen auf den Weihnachtsbäumen zu entzünden, da brauche ich Deine Hilfe und Deinen Schutz.“ Da erhob sich die Schilffrau von ihrem Nachtlager. Ganz gemächlich schüttelte sie die Schneesternchen von ihrem Gewand. „Lasst ihn fliegen“ sagte sie „ Er soll nachschauen, warum an so einem Tag nicht alles in Ordnung ist. Es ist nicht möglich, dass am Weihnachtstag der Morgen nicht kommt, das Christkind würde das niemals zulassen.“ Sie blickte hinauf in den finsteren Himmel und die letzten Schneesternchen lösten sich von ihrem Gewand und flogen in der Dunkelheit davon. Da bekam das Weihnachtsteufelchen ein schlechtes Gewissen. Da es gerade auf der Milchstraße stand, stampfte es drei Mal mit seinem Huf auf und lief dann so schnell es konnte bitterlich weinend davon. Wohin das Weihnachtsteufelchen gelaufen und ob der Weihnachtsmorgen doch noch munter geworden ist, ist ein anderes Märchen.

Ab morgen gibts dann wieder Kreatives & Leckeres, sofern es jemanden interessiert ;-)

Sonntag, 4. Dezember 2011

4 - von der heiligen Barbara

Wenn Du einen Kirschbaum hast, dann schneide ihm doch heute noch ein paar Zweige ab. Lege sie eine Stunde lang in warmes Wasser, dann schneide die Zweigenden lang an oder klopfe das Holz leicht mit einem Hammer. Stelle dann die Zweige in eine Vase, wechsle alle 3 Tage deren Wasser. Nach 20 Tagen sollten die ersten Blüten aufgehen. Wenn dem so ist, so wirst Du ein besonders gutes Jahr vor Dir haben. In einigen Ländern stehe die Blüten auch für besondere Fruchtbarkeit.

Legende: Barbara war eine Königstochter, die zum christlichen Glauben wechselte. Der Legende nach ließ ihr Vater sie deshalb in einen Turm mit zwei Fenstern sperren. Als er nach einiger Zeit zurückkehrte, hatte der Turm drei Fenster - Symbol der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Gerne wird sie daher mit einem Turm abgebildet. Sie floh vor ihren Verfolgern und versteckte sich in einer Felsspalte, weshalb sie auch Patronin der Bergleute ist. Da sie den Sterbenden die Letzte Kommunion spendete, sind ihre Attribute auch häufig ein Kelch und eine Hostie.

Der Brauch der Barbarazweige geht auf das 15. Jahrhundert zurück und hat ebenfalls in einer Legende seinen Ursprung. Auf dem Weg zum Gefängnis soll sich ein Kirschzweig im Gewand Barbaras verfangen haben, den sie mitnahm und in einen Krug mit Wasser steckte (4. Dezember). Am Weihnachstag (25. Dezember) habe dieser Zweig zu blühen begonnen und stellt somit ein Zeichen Gottes für die himmlische Herrlichkeit dar.

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Diese Zweige schneide ich jedes Jahr von meinem eigenen Baum, der für mich als Kind gepflanzt wurde. Sie blühen dann meistens schon ein paar Tage vor Weihnachten,nur im Jahr der Zwillinge haben sie direkt am 24.12. geblüht.
Allen Barbaras noch einen feinen Namenstag.